Jahresbeginn


 Hatori    01.01.2021 - 06:00
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Gedanken meiner Schüler zum Ninjutsu

Zum Beginn des neuen Jahres gibt es mal ein paar Gedanken meiner Schüler zum Ninjutsu. Ich gebe sie hier so wieder, wie sie sie aufgeschrieben haben, unverändert.
Ein Tipp an die Lehrer unter Euch: Lasst Eure Schüler ab und zu Mal etwas in der Art oder auch zu ganz anderen Themen aufschreiben. Nicht für Euch, nein, für die Schüler. Wer etwas schreiben muss, der macht sich Gedanken und dann wird dem Schreibenden selbst manches klarer und verständlicher.
Bevor Ihr aber das lest, wünsche ich Euch ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr, bleibt gesund und trainiert weiter.


A. Kunselman (18 Jahre)

Aus dem Training kann man vieles mitnehmen, es sind vor allem die kleinen Details vor und nach dem Training, die, meiner Meinung nach, viel zum Nachdenken geben. Aus dem Training habe ich hauptsächlich die verschiedenen Blickwinkel auf unsere heutige Gesellschaft übernommen. Dadurch bin ich in der Lage, Dinge zu merken und anders aufzunehmen als vorher.

Natürlich ist das nicht das Einzige. Man sollte in ständiger Bereitschaft sein – ohne dabei paranoid zu werden – und mit völliger Ruhe alle vor einem stehenden Probleme angehen. Man lernt, ein inneres Gleichgewicht zu finden, man stellt sich selbst und seine Grenzen auf die Probeauf die Probe und lernt sich selbst besser kennen. Dadurch ist man in der Lage, seine Ziele besser zu setzen, was auch wieder dem Gleichgewicht und der Ruhe dienlich ist und probiert immer weiter, bis man die Lösung für ein Problem gefunden hat, die zu einem passt.


J. Wittstock (18 Jahre)

Da Ninjutsu separat, sondern als all inclusive angesehen werden sollte, kann man in jeder Situation in der man lebt und atmet Ninjutsu anwenden, womit gemeint ist, sich in der betrachteten Sache stetig zu verbessern und auch die alltäglichsten Sachen als Kunst zu betrachten.
Was dabei genau behandelt wird, hängt nicht vom Ninjutsu, sondern vom Interessensbereich des Anwenders ab.
Der eine sieht das Ninjutsu, worin ein anderer es belanglos findet. So kann der eine die Prinzipien des Ninjutsu auf seine Arbeit richten, wobei ein anderer lediglich Freiheit oder geistige Ruhe sucht. Natürlich ist es auch möglich, dass solche Bereiche ineinander überfließen.
Dies ist nur ein Beispiel und ich bin mir sicher, dass jeder, welcher Ninjutsu betreibt, sich selbst auch ein ihm bekanntes Beispiel heraussuchen kann.
Mit dem Atmen fängt es an und mit der Akzeptanz des Todes hört es auf, mit einer unendlichen Spanne dazwischen.
Ich für meinen Teil nutze Dinge wie Atmung, Haltung und geistige Bereitschaft auf alles in meinem Alltag ständig. Situationsbedingt fließen dann auch weitere Elemente wie Zurückhaltung und generelle Persönlichkeitsentwicklung mit ein.
Körperliche Aspekte, wie zum Beispiel präzises Üben weniger richtiger Bewegungen statt vieler falscher oder der effektiven Einteilung von Pausen sind oft im Sport wie Klettern, Parkour oder auch mal Krafttraining sehr hilfreich, wobei das Kämpfen meist wohl kaum tatsächlich eine Rolle spielt.
Auch bei der Planung verschiedener Aktionen über Distanzen von Zeit finden sich somit im Ninjutsu wieder.
Auch meine Raumeinrichtung ist etwas vom Ninjutsu und dem traditionellen Japan beeinflusst.








Diese News sind von Kuroi Fenikkusu Dojo Kampfsportverein e.V.
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